“Der Köper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare” Christian Morgenstern
Ich habe vor einigen Tagen diesen Satz gelesen und mich gefragt, was meine Seele mir wohl mit meinem Rheuma sagen möchte. Meine Gelenke werden zersört, Bewegungen werden schwerer, Schmerzen,… Was stimmt nicht in meiner Seele, dass sie sich auf diese Art und Weise ausdrückt?
Es gibt ein kleines Büchlein mit dem Titel “Heile deinen Körper- Seelisch-geistige Gründe für körperlich Krankheit” von Louise L.Hay. Die Autorin glaubt daran, dass falsche Denkmuster Krankheiten verursachen können. Aber mit neuen, positiven Denkmustern können Selbstheilungsprozesse aktiviert werden.
Unter dem Problem Arthritis steht als wahrscheinlicher Grund: Fühlt sich ungeliebt. Kritiksucht. Groll.
Neues Gedankenmuster: Ich bin liebe. Ich beschließe, mich zu lieben und akzeptieren. Ich sehe andere mit Augen der Liebe.
Unter Rheumatismus etwas ähnliches- noch härter. Wahrscheinlicher Grund: Fühlt sich schikaniert. Mangel an Liebe. Chronische Verbitterung. Groll.
Neues Denkmuster: Ich erzeuge meine Erlebnisse selbst. So wie ich mich selbst und andere liebe und annehme, werden meine Erfahrungen besser und besser.
Das klingt für mich zunächst ein bisschen fremd. Doch je mehr ich über diese Gefühle nachdenken und in mich höre, kommt mir so manches vertraut vor.
Gerade wenn mein Körper mal wieder stark schmerzt und die Gelenke sich nur mühsam bewegen wollen, fällt es mir sehr schwer mich selbst zu lieben und zu akzeptieren. Dann wil ich meinen Körper nicht mehr. Dann würde ich gerne mit ihm Schluss machen und ihn vor die Tür setzen. Aber das geht ja nicht. Wie heißt es doch so schön “in guten und in schlechten Zeiten”…ich arbeite daran…
Ist meine Seele verbittert? Ich weiß es nicht, ich bin eigentlich kein verbitterter Mensch. Aber ich weiß auch, dass wenn ich mir Gutes tue und mich um meine Seele kümmere, es meinen Gelenken gut tut.
Kann jemand damit etwas anfangen oder ist das zu “esotherisch”?