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	<title>Rheuma-Leben</title>
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	<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 13:01:57 +0000</pubDate>
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		<title>Partnerschaft und SexualitÃ¤t mit Rheuma</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 11:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>baerbel</dc:creator>
		
	<category>Leben mit Rheuma</category>
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		<description><![CDATA[Das Thema Partnerschaft und Sexualitï¿½t mit einer chronischen Erkrankung wie einer rheumatoiden Arthritis ist ein spezielles, oft schwieriges Thema. Eine Partnerschaft unter diesen Voraussetzungen hat seine besonderen Probleme. Die Krankheit nimmt oft viel Raum ein, belastet natï¿½rlich auch eine Partnerschaft. Ich bin berufstï¿½tig und oft nach meiner Arbeit mï¿½de und erschï¿½pft. Hï¿½ufig ist es dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema Partnerschaft und Sexualitï¿½t mit einer chronischen Erkrankung wie einer rheumatoiden Arthritis ist ein spezielles, oft schwieriges Thema. Eine Partnerschaft unter diesen Voraussetzungen hat seine besonderen Probleme. Die Krankheit nimmt oft viel Raum ein, belastet natï¿½rlich auch eine Partnerschaft. Ich bin berufstï¿½tig und oft nach meiner Arbeit mï¿½de und erschï¿½pft. Hï¿½ufig ist es dann so, dass ich keine Kraft mehr fï¿½r gemeinsame Freizeitaktivitï¿½ten habe. Das ist fï¿½r einen Partner nur schwierig zu verstehen. Die Kraft reichte doch auch fï¿½r den Job. Warum nicht mehr, um gemeinsam Zeit miteinander zu verbringen? Dann ist es ja auch noch oft so, dass die Tage mit meiner Krankheit sehr unterschiedlich sind. Mal geht es mir gut und ich bin fit, mal geht es nicht so gut und die Kraft reicht nur noch fï¿½r die dringlichsten Dinge. Diese Schwankungen erfordern viel Verstï¿½ndnis von einem Partner und viel offene Kommunikation von uns Betroffenen. Wir mï¿½ssen erklï¿½ren und darï¿½ber sprechen. Eine Freundin sagte mal zu mir, dass ist doch wie eine Beziehung zu dritt. Ich - mein Partner - mein Rheuma. Eine solche Beziehung erfordert viel Arbeit und Mut. Mir war das nicht immer klar, wie belastend das auch fï¿½r einen Partner sein kann.</p>
<p>Und das Thema Sex. Ich bin nicht biegsam wie eine Brezel. Das erfordert Phantasie. Und oft habe ich starke Schmerzen, dann habe ich keine Lust auf Sex. Auch da ist viel Verstï¿½ndnis von einem Partner gefordert. Aber auch ich muss lernen, Verstï¿½ndnis fï¿½r meinen Partner zu zeigen.</p>
<p>Ich denke, eine Parnerschaft mit solch besonderen Herausforderungen kann nur funktionieren, wenn von beiden Seiten viel Verstï¿½ndnis aufgebracht wird und offen die Probleme angesprochen werden. Oder?
</p>
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		<title>Manchmal ist es gut den Blick zu verändern</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Feb 2008 16:44:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>baerbel</dc:creator>
		
	<category>Mein Leben</category>
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		<description><![CDATA[In Indien habe ich oft Sudoku Räsel gelöst. Und immer wieder kam ich an einen Punkt, wo ich auf die Zahlen gestarrt habe und nicht mehr weiter kam. So sehr ich mich auch bemüht habe, ich konnte keine Zahl mehr richtig eintragen. Dann habe ich das Rätsel zur Seite gelegt und am nächsten Tag erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Indien habe ich oft Sudoku Räsel gelöst. Und immer wieder kam ich an einen Punkt, wo ich auf die Zahlen gestarrt habe und nicht mehr weiter kam. So sehr ich mich auch bemüht habe, ich konnte keine Zahl mehr richtig eintragen. Dann habe ich das Rätsel zur Seite gelegt und am nächsten Tag erst wieder zur Hand genommen. Und es hat dann nur 5 Sekunden gedauert bis ich der nächste Zahl eintragen konnte.</p>
<p>Manchmal ist es gut die Augen zu heben und von einem Problem zu lösen. Wenn man dann andere, neue Eindrücke sammelt und man anschließend sich das Problem wieder ansieht, kann man innerhalb von Sekunden eine Lösung finden. Doch nicht immer ist es leicht, den Blick zu heben und mit einer veränderten Perspektive zu sehen. Ich habe das Gefühl je tiefer emotional ein Problem geht, um so schwerer ist es den Blick zu lösen und zu verändern.
</p>
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		<title>Neue Therapie - neue Energie</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 17:50:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>baerbel</dc:creator>
		
	<category>Medizin</category>
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		<description><![CDATA[Ich habe vor einigen Monaten eine neue Therapie angefangen. Eine Infusion, deren Wirkung erst nach circa 4 Monaten zu spüren ist. 4 Monate, in denen es mir - wie man ja auch lesen konnte - wirklich schlecht ging. Es sind nicht nur die Schmerzen, es ist das Gemüt, die ständige Erschöpfung, der innere Zorn, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe vor einigen Monaten eine neue Therapie angefangen. Eine Infusion, deren Wirkung erst nach circa 4 Monaten zu spüren ist. 4 Monate, in denen es mir - wie man ja auch lesen konnte - wirklich schlecht ging. Es sind nicht nur die Schmerzen, es ist das Gemüt, die ständige Erschöpfung, der innere Zorn, der ganze Mensch, der darunter zu leiden hat. eine Therapieumstellung ist immer auch mit Risiko verbunden. Wird die Therapie helfen? Immer hoffen, die Gelenke untersuchen, tut sich schon etwas, hat die Schwellung vielleicht doch nachgelassen? Das war der Zustand, in dem mich mein Rheuma wirklich fest im Griff hatte. Kein Entkommen, auch wenn ich es noch so sehr versucht habe.</p>
<p>Vor 3 Wochen habe ich gemeinsam mit meinem Rheumatologen bechlossen, dass wohl mit der Therpaie keine Besserung mehr bei mir eintritt. Jetzt habe ich vor 3 Wochen wieder mit meiner vorherigen Therapie begonnen und spritze mich alle 14 Tage. Das wirklich Gute dabei ist für mich, dass ich eine Wirkung nicht erst nach einigen Monaten zu erwarten ist, sondern schon nach circa 14 Tagen bis 4 Wochen. Und, ich kann es jetzt schon spüren. die Wirkung setzt so langsam ein. Ich bin nicht mehr so erschöpft, dass ich mich um 18.00 Uhr ins Bett legen muss und mir der Tag viel zu lang erscheint. Die Schmerze haben nachgelassen und kommen nicht mehr mit so einer Wucht. Und in den letzten 10 Tagen hatte ich auch keinen Tag dabei, an dem ich kaum laufen konnte oder wegen meiner schmerzen Hände nicht mehr schreiben konnte.</p>
<p>Die Schwere weicht auch damit schrittweise. Die Schwere und der Zorn verblassen. Endlich kann ich wieder mehr ich selbst sein. Mir war gar nicht bewußt, wie stark der Einfluss meines Rheumas auch auf meine Perönlichkeit ist.
</p>
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		<title>Unterwegs nach Indien&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 10:59:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>baerbel</dc:creator>
		
	<category>Leben mit Rheuma</category>
	<category>Medizin</category>
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		<description><![CDATA[Bevor ich meine Reise antrat, hatte ich am meisten Angst vor dem langen Flug. 11 Stunden sitzen, völlig übermüdet und bestimmt Gelenkschmerzen. Leider gibt es auch keine Direktflüge nach Südindien. Das bedeutete mitten in der Nacht 3 Stunden Aufenthalt in Sri Lanka/ Colombo. Es war anstrengend. Aber auch das ging zu Ende und die Ankunft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor ich meine Reise antrat, hatte ich am meisten Angst vor dem langen Flug. 11 Stunden sitzen, völlig übermüdet und bestimmt Gelenkschmerzen. Leider gibt es auch keine Direktflüge nach Südindien. Das bedeutete mitten in der Nacht 3 Stunden Aufenthalt in Sri Lanka/ Colombo. Es war anstrengend. Aber auch das ging zu Ende und die Ankunft im Hotel entschädigte mich dafür. Es war schön, ruhig und es duftete toll. Endlich ins Bett, meine Knochen austrecken, nochmal eine Dosis von meinen Schmerzmittel und ruhen&#8230;</p>
<p>Dann begann die Kur mit einem ayurvedischen Anamnese-Gespräch mit der indischen Ayurveda-Ärztin. Ob sie eine im europäischen Sinne ausgebildete Ärztin ist, weiß ich nicht. War mir auch in diesem Moment egal, ich hatte ein gutes Gefühl bei ihr. Viele Fragen zu Schlaf, Träumen, Verdauung, Psyche und vieles mehr. Sie schaute sich genau meine Haut an, meine Nägel und meine Augen. Dann erwartete mich meine erste Massage. Warmes Öl wird auf mich geträufelt und leicht einmassiert. Herrlich. Als ich dies gerade schreibe, kann ich es noch fühlen. Es war wirklich sehr entspannend.
</p>
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		<title>Eine etwas andere Rheuma-Kur</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 12:42:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>baerbel</dc:creator>
		
	<category>Mein Leben</category>
	<category>Medizin</category>
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		<description><![CDATA[Lange habe ich nun hier nicht mehr geschrieben. Mir ging es in letzter Zeit nicht gut und ich habe gerade so meinen Alltag und meinen Job bewältigt. Dann war der Akku einfach leer. Ich bin vor Erschöpfung einfach ins Bett gefallen. Da war leider kein Platz mehr für irgendetwas. Noch bin ich aus dieser bitteren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange habe ich nun hier nicht mehr geschrieben. Mir ging es in letzter Zeit nicht gut und ich habe gerade so meinen Alltag und meinen Job bewältigt. Dann war der Akku einfach leer. Ich bin vor Erschöpfung einfach ins Bett gefallen. Da war leider kein Platz mehr für irgendetwas. Noch bin ich aus dieser bitteren Phase nicht heraus, aber ich habe wieder ein bisschen Kraft tanken können.</p>
<p>Ich war 14 Tage in Indien und habe eine Ayurveda-Kur gemacht. Die Kur, die mir mein Rheumatologe ans Herz gelegt hat, habe ich nicht beantragt. Irgendwie hat sich in mir etwas dagegegen gewehrt. Ich wollte etwas anderes. Aber klar war, dass ich Erholung brauche. Ich musste raus aus diesem regnerischen, trüben Alltag. Also habe ich mich entschlossen eine Ayurveda-Kur zu machen, eine etwas andere Rheuma-Kur. Ich wußte nicht so ganz, was mich erwartet, aber voller Hoffnung bin ich in das warme Indien geflogen, um mich 14 Tage ayurvedisch behandeln zu lassen. Massagen, Öle, ayurvedisches Essen, Reinigung der Augen, Ohren, Nase, Ghi, Yoga und viel Ruhe haben mir gut getan. Das Wunder, welches ich mir insgeheim gewünscht und darauf gehofft hatte, ist natürlich nicht eingetreten. Schmerzen und geschwollene Gelenke sind noch da, aber trotzdem erträglicher und meine innere Kraft, die mein Rheuma in den letzten Monaten fast aufgebraucht hatte, ist wieder stärker geworden. Dafür hat es sich gelohnt.</p>
<p>Ich werde in den nächsten Beiträgen ausführlicher über meine Indien-Reise berichten und beschreiben, was eine solche Behandlung beinhaltet. Vielleicht hat auch jemand Erfahrungen mit einer Ayurveda-Behandlung gesammelt? Wie waren Deine Erfahrungen?
</p>
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		<title>Kur oder Wellness-Urlaub?</title>
		<link>http://www.rheuma-leben.de/index.php/2007/09/24/kur-oder-wellness-urlaub/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Sep 2007 12:06:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>baerbel</dc:creator>
		
	<category>Leben mit Rheuma</category>
	<category>Medizin</category>
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		<description><![CDATA[Ich fühle mich momentan müde und oft sehr erschöpft. Daher hat mein Rheumatologe mir empfohlen einen Kurantrag zu stellen. Ich soll für 3 Wochen in die Kur fahren - vielleicht nach Bad Aibling. Aber irgendwie sträubt sich etwas in mir. Ich habe meine halbe Kindheit im Krankenhaus verbracht. Das hat bei mir einen &#8220;Schaden&#8221; hinterlassen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fühle mich momentan müde und oft sehr erschöpft. Daher hat mein Rheumatologe mir empfohlen einen Kurantrag zu stellen. Ich soll für 3 Wochen in die Kur fahren - vielleicht nach Bad Aibling. Aber irgendwie sträubt sich etwas in mir. Ich habe meine halbe Kindheit im Krankenhaus verbracht. Das hat bei mir einen &#8220;Schaden&#8221; hinterlassen. Ich mag keine Krankenhäuser mehr. Was soll ich jetzt tun? Gibt es eine Alternative zur Kur? Muss es eine spezielle Rheuma-Kur-Klinik sein? Oder hätte es nicht den gleichen Effekt, wenn ich mir einen entspannten Wellness-Urlaub gönnen würde? Ich will nicht 3 Wochen mit Kranken verbringen, die alle über 60 sind. Oder täusche ich mich und so ein Kur ist doch sinnvoll und gut? Wer hat Kur-Erfahrung und kann mir weiterhelfen?
</p>
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		<title>Gute Tage und schlechte Tage</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Sep 2007 14:07:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>baerbel</dc:creator>
		
	<category>Leben mit Rheuma</category>
	<category>Krankheitsbewältigung</category>
	<category>Mein Leben</category>
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		<description><![CDATA[Es ist ein ständiges Auf und Ab. Mal schmerzt das Knie, mal der Ellenbogen. Heute so, morgen so. Genauso fahren meine Gedanken und Gefühle Achterbahn mit mir. Und diese Erschöpfung, macht es auch nicht einfacher. Ich finde, das Schwierigste, wenn man eine Krankheit wie eine rheumatoide Arthritis hat, ist es, mit dieser Unberchenbarkeit zu recht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein ständiges Auf und Ab. Mal schmerzt das Knie, mal der Ellenbogen. Heute so, morgen so. Genauso fahren meine Gedanken und Gefühle Achterbahn mit mir. Und diese Erschöpfung, macht es auch nicht einfacher. Ich finde, das Schwierigste, wenn man eine Krankheit wie eine rheumatoide Arthritis hat, ist es, mit dieser Unberchenbarkeit zu recht zu kommen. Zumindest ist es das für mich.</p>
<p>Ich habe eine Idee: Ich sammele jetzt an den guten Tagen die guten Gefühle ein und bewahre sie auf für die schlechten Tage. Dann kann ich mich an diesen schlechten Tagen daran wärmen. Ist so etwas machbar und wie könnte ich das machen? Darüber muss ich nachdenken &#8230;
</p>
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		<title>Was hat Rheuma mit Zorn zu tun?</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Aug 2007 11:35:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>baerbel</dc:creator>
		
	<category>Leben mit Rheuma</category>
	<category>Krankheitsbewältigung</category>
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		<description><![CDATA[Ich denke gerade viel nach. Viele Gedanken purzeln manchmal regelrecht durch meinen Kopf. Viele negative Gedanken. Und ich habe mich gefragt, welches Gefühl dahinter steckt. Und dann kam ich erst auf Wut. Nein, Wut beschreibt es nicht richtig. Und je mehr ich nach dem Gefühl in mir gesucht habe, um so deutlicher habe ich den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke gerade viel nach. Viele Gedanken purzeln manchmal regelrecht durch meinen Kopf. Viele negative Gedanken. Und ich habe mich gefragt, welches Gefühl dahinter steckt. Und dann kam ich erst auf Wut. Nein, Wut beschreibt es nicht richtig. Und je mehr ich nach dem Gefühl in mir gesucht habe, um so deutlicher habe ich den Zorn in mir gespürt. Ich bin zornig. Zornig auf mich selbst. Zornig auf meinen Körper, der durch Entzündungen zerstört wird und zornig auf meinen Geist, der sich immer wieder so runter ziehen lässt.</p>
<p>Wie besänftigt man seinen Zorn? Was ist eigentlich das Gegenteil von Zorn? Ich habe gegoogelt. Geduld ist das Gegenteil von Zorn! Da ist sie wieder die Geduld. Schon wieder fühle ich Zorn, dass ich es einfach nicht schaffe, geduldig zu sein.  Sanftmut viel mir noch dazu ein. Schönes Wort. Sanftmut. Das klingt nach Ruhe. Sollte ich sanftmütiger mit mir umgehen?<br />
Wie besänftigt man ein zorniges Kind?
</p>
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		<title>Meine neue Sichtweise</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2007 07:16:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>baerbel</dc:creator>
		
	<category>Leben mit Rheuma</category>
	<category>Krankheitsbewältigung</category>
	<category>Mein Leben</category>
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		<description><![CDATA[So oft kann ich aufgrund meines Rheumas bestimmte Dinge nicht tun. Immer wieder sehe und fühle ich, was ich nicht kann. Jeden Tag. Mehrfach. Da gerät man schnell in eine negative Richtung und das tut auch seelisch nicht gut. Ich lerne zu sehen, was ich - trotz Rheuma - kann. Und ich konzentriere mich nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So oft kann ich aufgrund meines Rheumas bestimmte Dinge nicht tun. Immer wieder sehe und fühle ich, was ich nicht kann. Jeden Tag. Mehrfach. Da gerät man schnell in eine negative Richtung und das tut auch seelisch nicht gut. Ich lerne zu sehen, was ich - trotz Rheuma - kann. Und ich konzentriere mich nun auf genau diese Dinge. Ich möchte positive Gedanken in mir fühlen. Nicht immer wieder diese Unzulänglichkeit, die Grenzen. Wenn ich in mir die positiven Gedanken (was ich alles trotz Schmerzen und dicken Gelenken kann) verankere, dann halten diese mich (hoffentlich!) auch an den schlechten Tagen. Dazu muss ich die Augen öffnen und mich mit meinem Rheuma bewußt wahrnehmen.
</p>
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		<title>Geduld</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Aug 2007 07:21:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>baerbel</dc:creator>
		
	<category>Krankheitsbewältigung</category>
	<category>Mein Leben</category>
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		<description><![CDATA[Ich habe etwas Interessantes gelesen, das mich beschäftigt. Es stammt aus dem Buch &#8220;Tag für Tag zur Mitte finden&#8221; von Tensin Gyatso, dem 14. Dalai Lama.
Warum soll man sich sorgen, wenn sich ein Problem lösen lässt? Wenn es eine Lösung gibt, dann braucht man sich doch nicht zu ängstigen. Und wenn etwas unabänderlich ist, dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe etwas Interessantes gelesen, das mich beschäftigt. Es stammt aus dem Buch &#8220;Tag für Tag zur Mitte finden&#8221; von Tensin Gyatso, dem 14. Dalai Lama.</p>
<p>Warum soll man sich sorgen, wenn sich ein Problem lösen lässt? Wenn es eine Lösung gibt, dann braucht man sich doch nicht zu ängstigen. Und wenn etwas unabänderlich ist, dann muss man sich fügen. Sorgen nehmen einem nur die nötige Kraft. Sie sind nutzlos.</p>
<p>Das klingt so logisch. Sorgen sind so nutzlos und rauben mir Kraft. Aber warum ist es dann so schwer, das auch im Herzen zu fühlen? Trotzdem kann ich die Gedanken und Sorgen nicht einfach ausschalten. Geduld. Ich lerne mich in Geduld zu üben. Ich möchte innerlich ruhiger werden, geduldiger. Ich fühle, dass das für mich der richtige Weg ist und diese Krankheit Rheuma auch positiv beeinflussen wird. Es ist nur so schwer.
</p>
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